Schlagwort-Archive: Analyse

VERBLÜFFEND UNINTERESSANT

Studie beweist

Wer hätte das gedacht?

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AURORA (POLARLICHT) VORHERSAGE

SonneSeit geraumer Zeit befinden sich rechts oben auf dieser Seite 2 kleine Icons mit Text, die mit einem Wort den Zustand der Sonnenaktivität und des Erdmagnetfelds beschreiben. Dies nicht ohne Grund: dieser Tage geht die Sonne ihres Maximus der Aktivität entgegen, welches sie etwa alle 11 Jahre durchschreitet. Dabei polt sich ihr Magnetfeld um, es kommt zu heftigen Turbulenzen im Innern und auf der Oberfläche, zahlreiche Sonnenflecken, Spalten, Strahlungs- und Materieausbrüche sind zu beobachten. Bei besonders starken Sonnenstürmen sind auch in mitteleuropäischen Breiten Polarlichter zu sehen (von gelblich-pink, über violett zu sattgrün). Um diesen Augenblick nicht zu verpassen und stets im Bilde über das Weltraumwetter zu sein, gibt es zahlreiche Informationsquellen. Es folgt eine kleine Auswahl:

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SCHLAGER-KRITIK

Verdammt! Und dann stehst Du im Regen, und niemand der hält Dir den Schirm. Und Deine Seele, die ….

  • ➜ quillt auf
  • ➜ löst sich auf
  • ➜ weicht auf
  • ➜ saugt sich voll, wie ein Schwamm
  • ➜ wird platschnass
  • ➜ wird weggespült

wären passende Formulierungen, um diesen Satz sinnvoll zu beenden; aber Wolfgang Ziegler war der Meinung, dass „erfriert“ hier besser passt. Ds mcht mch krnk.

 

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VOM MUTTERKORN ZUM LSD

Mutterkorn

3 Mutterkörner (Dauerformen des Mutterkornpilzes)

Oben zu sehen sind Mutterkörner, von einer Getreideähre “gepflückt”. Es handelt sich dabei jedoch keinesfalls um Getreidekörner sondern Pilzgewebe (Mycel), welches aus der kornproduzierenden Drüse wächst, kornähnliche Form annimmt und die Dauerform (Überwinterungsform) des Mutterkornpilzes (Claviceps purpurea) darstellt. Es fällt mit den “echten” Körnern zu Boden (bzw. wird mitgeerntet) und bildet bei ausreichender Feuchtigkeit und Temperatur Fruchtkörper, die Sporen ausstreuen, welche wiederum neue Getreideähren infizieren. Mutterkorn enthält unter anderem Lysergsäure, ein Alkaloid, aus dem erstmalig LSD-25 synthetisiert wurde.  Da LSD selbst nicht natürlich vorkommt, seine Ausgangssubstanz aber schon, wird es als “halbsynthetisch” bezeichnet.

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MEINE MEINUNG

Dieser Artikel handelt von der Entstehung des Kosmos. Zum Fest siehe Luzerner Fastnacht.

Dieses Bild stellt kein Beispiel für eine Meinung dar. Es dient ausschließlich dekorativen Zwecken.

Worüber ich nichts weiß, kann ich keine Meinung haben (höchstens ein Gefühl).

Die meisten Menschen setzen Gefühl, Glaube, Vermutung, Verdacht, Idee und Wissen gleich – eine vernünftige Diskussion ist so nicht möglich.

Gefühle sind nicht natürlich / magisch / echt, sie werden maßgeblich beeinflusst durch Erfahrung, Wissen, Kultur, Erziehung, Sozialisation … ohne das uns dies bewusst ist.

Aus Gefühlen resultieren Einstellungen und Ideologien, sie sind das Gegenteil von Openmindedness und die größten Feinde der freien Entfaltung von Gedanken und eines gedeihlichen Miteinanders.

Nur die genaue Beobachtung und Analyse von Phänomenen ist hilfreich bei der Lösung von Problemen, Meinungen sind Un-Sinn. Das einzige, was bei einer Meinung der Fall ist, ist, dass sie meine ist, ansonsten hat sie keine Substanz, sie ist Füllmaterial für Wissensabwesenheit: Gedankenstyroporkügelchen. Eine Meinung ist genauso viel Wert wie eine Krankheit: Die kann man auch haben oder nicht, aber besser lebt es sich ohne. Genau genommen ist die Meinung sogar eine Geisteskrankheit; ein gesunder Geist verzichtet auf eine Meinung wie ein gesunder Körper auf eine Krankheit verzichtet.

Bei genauer Betrachtung und Analyse eines Phänomens können wir sagen, dies und das ist der Fall, wir können das empirisch nachprüfen und gegebenenfalls falsifizieren. Dann können wir sagen, wir hätten uns geirrt. Wenn wir aber etwas meinen, dann können wir später nicht sagen, wir hätten uns vermeint. Die Meinung bleibt wie ein Fußabdruck auf frisch gegossenem Beton.

 

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WÖRTERBUCH: VERSCHWURBELN

verschwurbelnvon mhd. sich schwirbeln (sich mit der linken Hand am rechten Ohr kratzen – übertragen sich nicht zurechtfinden [sondern sich zurechtsuchen])

  • Ich bin ganz verschwurbelt.
  • Die Seile hatten sich während der Fahrt verschwurbelt.
  • Ich glaube, ich habe eine leichte Gehirnverschwurbelung.

Graphisch lässt sich eine Verschwurbelung als Spirale, aber auch als Krickelkrakel darstellen.

Eine Verschwurbelung ist in der Regel harmlos und vorübergehender Natur; eine besonders starke Verschwurbelung braucht allerdings auch dementsprechend länger, sich wieder zu entschwurbeln. In seltenen Fällen kann es zu einer Verknotung bestimmter Gedanken kommen, die sich zu einer therapieresistenten Dyskognition entwickeln kann. In diesem Falle sollte eine erneute, unkontrollierte Verschwurbelung vermieden werden, in Einzelfällen kann das kontrollierte Herbeiführen jedoch auch zur erfolgreichen Entschwurbelung führen [s. Fischer et al, 2009].

Siehe auch: BEMERKENSWERTE GEHIRNVERSCHWURBELUNG

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KONVEKTIV BEDINGTE DYSPHORIE

Die Erstbezeichnung von Dr. Nihil eines alt-bekannten und weit-verbreiteten Phänomens: Gereiztheit und Übellaunigkeit bei Gewitterlagen und Kaltfrontdurchgängen.

Begriffsklärung:

  • “konvektiv bedingt” bedeutet: durch konvektive Luftströme / Konvektion hervorgerufen, an diese geknüpft
  • Dysphorie ist das Gegenteil von Euphorie und bedeutet soviel wie Miss-Stimmung, schlechte Laune

Beschreibung des Phänomens:

Strömt Luft senkrecht vom Erdboden nach oben, kühlt sie sich ab. Es entstehen Haufenwolken. Bei labiler Luftschichtung werden daraus Schauer und Gewitter. Diese Niederschlagsbildung innerhalb der Wolke ist komplex und von Turbulenzen begleitet. Sie führt insbesondere im Sommer in energiereicher Luft zu starker elektromagnetischer Aktivität in der Atmosphäre, die sich z.B. in Blitzentladungen äußert, im Mittel- und Langwellenbereich hören wir ein Knistern im Radio – die sogenannten “Sferics”, elektromagnetische Schwingungen im niederfrequenten Bereich (“VLF”). Diese Sferics sorgen z.B. dafür, das Milch bei Gewitterlagen schneller sauer wird, auch wenn sie ungeöffnet im Kühlschrank steht. Erwiesenermaßen haben sie auch einen Einfluss auf unsere Gehirnstromaktivität. Bei besonders empfindlichen Mesnchen äußert sich das durch Unkonzentriertheit, Gereiztheit und schlechte Laune. Evolutionsbiologisch ist das nicht verwunderlich und sogar sinnvoll: Bei drohenden Unwettern konnten unsere Vorfahren durch die oben beschriebenen Symptome gewarnt sich selbst und ihr Hab und Gut rechtzeitig in Sicherheit bringen. Leider ist so eine Überempfindlichkeit heute ziemlich überflüssig und recht lästig. Sie mit einem medizinisch angehauchten Namen zu umschreiben kann eine Strategie sein, damit besser umzugehen:

“Ich kann heut nicht, ich habe akute konvektiv bedingte Dysphorie.”

Links:

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