WÖRTERBUCH: VERSCHWURBELN

verschwurbelnvon mhd. sich schwirbeln (sich mit der linken Hand am rechten Ohr kratzen – übertragen sich nicht zurechtfinden [sondern sich zurechtsuchen])

  • Ich bin ganz verschwurbelt.
  • Die Seile hatten sich während der Fahrt verschwurbelt.
  • Ich glaube, ich habe eine leichte Gehirnverschwurbelung.

Graphisch lässt sich eine Verschwurbelung als Spirale, aber auch als Krickelkrakel darstellen.

Eine Verschwurbelung ist in der Regel harmlos und vorübergehender Natur; eine besonders starke Verschwurbelung braucht allerdings auch dementsprechend länger, sich wieder zu entschwurbeln. In seltenen Fällen kann es zu einer Verknotung bestimmter Gedanken kommen, die sich zu einer therapieresistenten Dyskognition entwickeln kann. In diesem Falle sollte eine erneute, unkontrollierte Verschwurbelung vermieden werden, in Einzelfällen kann das kontrollierte Herbeiführen jedoch auch zur erfolgreichen Entschwurbelung führen [s. Fischer et al, 2009].

Siehe auch: BEMERKENSWERTE GEHIRNVERSCHWURBELUNG

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Ein Kommentar zu WÖRTERBUCH: VERSCHWURBELN

  1. Nini sagt:

    :O

    Du hast mein Wort geklaut, das hab ich erfunden!!!!! 😀 😉

    Ich spreche sehr gerne von meiner Gehirnverschwurbelung.

    Oder es scheint ein autistisches Gedanken-Kollektiv zu geben… 🙂

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