KONVEKTIV BEDINGTE DYSPHORIE

Die Erstbezeichnung von Dr. Nihil eines alt-bekannten und weit-verbreiteten Phänomens: Gereiztheit und Übellaunigkeit bei Gewitterlagen und Kaltfrontdurchgängen.

Begriffsklärung:

  • „konvektiv bedingt“ bedeutet: durch konvektive Luftströme / Konvektion hervorgerufen, an diese geknüpft
  • Dysphorie ist das Gegenteil von Euphorie und bedeutet soviel wie Miss-Stimmung, schlechte Laune

Beschreibung des Phänomens:

Strömt Luft senkrecht vom Erdboden nach oben, kühlt sie sich ab. Es entstehen Haufenwolken. Bei labiler Luftschichtung werden daraus Schauer und Gewitter. Diese Niederschlagsbildung innerhalb der Wolke ist komplex und von Turbulenzen begleitet. Sie führt insbesondere im Sommer in energiereicher Luft zu starker elektromagnetischer Aktivität in der Atmosphäre, die sich z.B. in Blitzentladungen äußert, im Mittel- und Langwellenbereich hören wir ein Knistern im Radio – die sogenannten „Sferics“, elektromagnetische Schwingungen im niederfrequenten Bereich („VLF“). Diese Sferics sorgen z.B. dafür, das Milch bei Gewitterlagen schneller sauer wird, auch wenn sie ungeöffnet im Kühlschrank steht. Erwiesenermaßen haben sie auch einen Einfluss auf unsere Gehirnstromaktivität. Bei besonders empfindlichen Mesnchen äußert sich das durch Unkonzentriertheit, Gereiztheit und schlechte Laune. Evolutionsbiologisch ist das nicht verwunderlich und sogar sinnvoll: Bei drohenden Unwettern konnten unsere Vorfahren durch die oben beschriebenen Symptome gewarnt sich selbst und ihr Hab und Gut rechtzeitig in Sicherheit bringen. Leider ist so eine Überempfindlichkeit heute ziemlich überflüssig und recht lästig. Sie mit einem medizinisch angehauchten Namen zu umschreiben kann eine Strategie sein, damit besser umzugehen:

„Ich kann heut nicht, ich habe akute konvektiv bedingte Dysphorie.“

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